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Häufig nachgefragt

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Standort steht fest

In seiner jüngsten Sitzung fällte der Gemeinderat Pollenfeld die Entscheidung über den künftigen Standort des geplanten neuen Feuerwehrhauses im Ortsteil Preith. Dass das Thema durchaus Brisanz hatte, zeigte die große Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern, die als Zuhörer anwesend waren. Das Feuerwehrgerätehaus mit zwei Fahrzeugstellplätzen wird zwischen der Staatstraße, die westlich an Preith vorbeiführt, und dem Zachenweg in der Nähe zum Preither Sportheim gebaut werden. Der Entscheidung vorausgegangen war eine langwierige Standortsuche, die das Gremium in verschiedenen Sitzungen immer wieder beschäftigt hatte. Nun stellten Architekt Gerhard Seibold und Birgit Murr vom Architekturbüro Seibold drei verschiedene Alternativen vor und präsentierten auch die Kostenschätzung für die Varianten. Nachdem der Standort gegenüber dem alten Feuerwehrhaus in der Abstimmung durchgefallen war, wurde die Entscheidung für den übrig gebliebenen Standort einstimmig getroffen. Die Kostenschätzung für den Neubau mit Parkplätzen liegt bei fast 2,5 Millionen Euro. Hierin enthalten sind allerdings auch die Kosten für eine notwendige Verlegung der Straße, einer Gasleitung und der Wasserleitung. Noch offen ist die Entscheidung für den Standort für einen Gemeinschafts- oder Mehrzweckraum, der in Verbindung mit dem Feuerwehrstandort zur Nutzung für die Vereine aus Preith gewünscht wird. Bürgermeister Wolfgang Wechsler plädierte in diesem Zusammenhang dafür, ernsthaft über einen Anbau an das Sportheim der DJK Preith nachzudenken. Er sieht hier eine Aufwertung der vorhandenen Gastronomie und Synergieeffekte für die Vereinsaktivitäten des Sportvereins. 
Für das neue Baugebiet Schlagrub II und III in Pollenfeld wurden neue Straßennamen gesucht. Nach längerer Diskussion einigte man sich schließlich für den südlichen Straßenzug auf eine Verlängerung der schon vorhandenen Straße „Hafnerweg“. Die nördliche Siedlungsstraße wird den Namen „An der Kegelbahn“ erhalten. 
Der Gemeinderat hatte sich auch mit den Anträgen aus den Bürgerversammlungen 2023 zu befassen. Beantragt wurde in Seuversholz eine Verkehrsinsel für die Einfahrt Richtung Seuversholz aus Petersbuch kommend. Trotz abschlägiger Antwort des staatlichen Straßenbauamtes soll noch nach Möglichkeiten gesucht werden, um den in die Ortsstraße einfahrenden Verkehr abzubremsen. Als nicht notwendig erachtete das Gremium einen Antrag aus Preith den bisher geschotterten Querweg vom Stadtweg zum Oberwimpasinger Weg zu asphaltieren. Aus Sornhüll kam der wiederholt genannte Wunsch eines Radweges entlang der Kreisstraße nach Wachenzell. Der Landkreis schätzt die Herstellungskosten für den 3,7 Kilometer langen Radweg auf zirka 2 Millionen Euro. Hinzu kämen etwa 300.000 Euro Planungskosten und der notwendige Grunderwerb entlang der Strecke. Der Gemeinderat sieht eine Realisierung zum jetzigen Zeitpunkt als nicht machbar an. Insbesondere, da von Sornhüll nach Pollenfeld durch den Wald ein 4,7 Kilometer langer Radweg vorhanden ist, von dem 2,5 Kilometer bereits asphaltiert sind. Auch die Netzplanung für Radwege des Landkreises Eichstätt sieht für sogenannte „Basisrouten“, die für Pollenfeld maßgeblich sind, für Verbindungen von Gemeindeteilen die Nutzung bereits bestehender Wege vor. 

 

Aus der Sitzung
Bauangelegenheiten: Für den Bauantrag zur Sanierung eines denkmalgeschützten Jurahauses in der Ziegelhütte Seuversholz wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Das Gremium stimmte auch dem Antrag auf Errichtung einer Lager- und Montagehalle im Gewerbegebiet Preith zu. Abgelehnt wurde dagegen der Antrag zur Aufstockung eines bestehenden Einfamilienhauses im Karrweg in Pollenfeld. Insbesondere wegen der geplanten Höhe des Gebäudes wären Befreiungen vom vorhandenen Bebauungsplan notwendig gewesen. Das Landratsamt empfahl im Vorfeld die Befreiung nicht zu erteilen, da durch ein zusätzlich geplantes Vollgeschoss die Grundzüge der Planung verletzt werden.


Jahresrechnung: In der Sitzung erfolgte die Feststellung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2021 sowie der Entlastungsbeschluss für den Bürgermeister.


Vergaben: Für die Arbeiten zur Errichtung des Schulgartens in Sornhüll wurde der Auftrag an eine Firma aus Eichstätt vergeben. Ebenfalls vergeben wurde der Auftrag zur Beschaffung von 16 Straßenleuchten für die im Rahmen der Dorferneuerung in Weigersdorf herzustellende Wigramstraße.
 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 25. Mai 2023

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