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Kläranlage in Preith umfassend saniert

Nach der Sanierung der Kläranlage im Pollenfelder Ortsteil Preith findet am Sonntag, 24. Juli ein Tag der offenen Tür und die offizielle Einweihung des Bauwerkes statt. Die Sanierung war notwendig geworden, da die Belastungsgrenze der Anlage erreicht war und in der Vergangenheit die Grenzwerte für das gereinigte Abwasser, das in die Altmühl eingeleitet wird, in den letzten Jahren immer wieder überschritten wurde. Auch die wasserrechtliche Genehmigung war im Jahr 2018 ausgelaufen. Zudem war die Modernisierung notwendig geworden, da die Gemeinde im Ortsteil Preith in den vergangenen Jahren Bauland ausgewiesen hat und das Gewerbegebiet Zachenäcker erweitert wurde.

 

Die Ausbaugröße ist nun auf 1.550 Einwohnergleichwerte ausgelegt. Pollenfelds Bürgermeister Wolfgang Wechsler zeigt sich sehr zufrieden nach dem Abschluss der Arbeiten: „Mit der Entscheidung für den Neubau der Kläranlage in Preith haben wir für Jahrzehnte eine solide Basis für eine moderne und technisch optimale Reinigung unseres häuslichen und gewerblichen Abwassers in Preith geschaffen“. 
Der Gemeinderat Pollenfeld hatte sich bereits im Sommer 2017 aufgrund einer Variantenstudie und der Kostenvergleichsberechnung entschieden, die Kläranlage Preith zukunftsweisend als mechanisch-biologische Belebungsanlage mit aerober Schlammstabilisierung zu errichten und die Mischwasserbehandlung neu zu bauen. Nach den Planungen durch das Ingenieurbüro Klos aus Spalt, bekam damals die Firma ZWT aus Bayreuth als Generalunternehmer den Zuschlag zur Bauausführung, die einen Sondervorschlag als sogenanntes „Biocos–Verfahren“ umsetzte. Dieses Verfahren gilt als energiesparend, stabil, wartungsarm und gut in der Reinigung des Abwassers. Bei möglicher zukünftiger Verschärfung der Reinigungswerte ist die Anlage leicht erweiterbar. Die Baumaßnahmen waren sehr umfangreich. Neben einem Betriebsgebäude mit Photovoltaikanlage zur Stromversorgung, wurden auch ein Belebungsbecken mit Belüftungseinrichtung, ein Absetzbecken, ein Regenüberlaufbecken mit Zulaufpumpwerk und ein Pufferbecken mit Abwasserrückführung und Reinigungseinrichtung errichtet.
Insgesamt betrugen die Kosten der Baumaßnahme 3,3 Millionen Euro. Vom Freistaat Bayern erhält die Gemeinde für die Kläranlage einen Zuschuss von 213.250 Euro. Die restlichen Kosten der Abwasserreinigung werden von den Bürgern aus Preith durch die Beiträge und die Gebühren geleistet.
Der Tag der offenen Tür beginnt um 13.00 Uhr mit der Begrüßung und Einweihung durch den Preither Pfarrer Domvikar Mmaju Eke. Anschließend werden Führungen durch die Anlage durch Mitarbeiter des Planungsbüros, den Generalunternehmer und die Klärwärter angeboten.
 

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Veröffentlichung

Do, 21. Juli 2022

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