Zehn Millionen Euro in vier Jahren

28. April 2016 : Bis 2019 wird die Gemeinde Pollenfeld für neue Wohnansiedlungen in Preith, Weigersdorf, Sornhüll und Pollenfeld über 4 Millionen Euro investieren.

Pollenfeld (fsg) Die Gemeinde Pollenfeld wird auch künftig weiterhin kräftig in die Zukunft investieren. In der jüngsten Sitzung stellte Bürgermeister Wolfgang Wechsler dem Gemeinderat im Vorgriff auf den Haushalt das geplante Investitionsprogramm der Gemeinde bis zum Jahr 2019 vor. In der Summe den größten Ausgabeposten im Vermögenshaushalt stellt der Erwerb von Grundstücken für neue Baugebiete und deren Erschließung dar. Bis 2019 wird die Gemeinde Pollenfeld für neue Wohnansiedlungen in Preith, Weigersdorf, Sornhüll und Pollenfeld über 4 Millionen Euro investieren. Für die anstehende Erneuerung und Sanierung der Kläranlage Preith müssen die nächsten Jahre knapp eine Million Euro bereitgestellt werden. Der Neubau und die Sanierung des Kindergartens Marienheim schlägt in diesem Jahr noch mit knapp 800.000 Euro zu buche. Eine weitere Investition in die Zukunft Pollenfelds stellt die Erweiterung des Gewerbegebiets Preith dar. Bekanntlich wird das Gewerbegebiet um mehr als zehn Hektar Richtung Eichstätt erweitert. Die in den nächsten Jahren dafür eingeplanten 700.000 Euro für die Erschließung sind nach Ansicht des Gemeinderates gut angelegt. 600.000 Euro sind für den Bau eines Radweges von Pollenfeld nach Preith entlang der Kreisstraße vorgesehen. Die Grundstücksankäufe dafür sind so gut wie abgeschlossen. Auch für die weitere Entwicklung der kleinen Ortsteile nimmt Pollenfeld in nächster Zeit viel Geld in die Hand. Für die angelaufenen Dorferneuerungen in Sornhüll und Weigersdorf und ein geplantes Gemeinschaftshaus in Wachenzell weist die Finanzplanung der Gemeinde die nächsten vier Jahre 1,1 Millionen Euro aus. Insgesamt summieren sich die geplanten Investitionen in den Jahren 2016 bis 2019 auf über 10 Millionen Euro. Der Gemeinderat stimmte der langfristigen Finanzplanung einstimmig zu.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Aufstellung von gemeinsamen Ortseingangsschildern in den Kommunen der LAG-Altmühl-Donau. Bürgermeister Wechsler gab ein Schreiben der LAG zur Kenntnis in dem die Projektidee näher erläutert wird. Die einheitlichen Ortseingangsschilder zur Begrüßung von Gästen und Einheimischen sollen als Zeichen der Zusammengehörigkeit der LAG-Gemeinden dienen und auf die Mitgliedschaft in der LAG hinweisen. Die Kosten für die Schilder werden zur Hälfte über die Leader-Förderung abgedeckt, weitere zehn Prozent trägt die LAG Altmühl-Donau. Bei der Gemeinde bleiben damit 40 Prozent der Kosten. Nicht alle Gremiumsmitglieder waren nach angeregter Diskussion vom Nutzen der Maßnahme überzeugt. Als Zeichen der Solidarität einigte sich der Gemeinderat trotzdem mehrheitlich auf die Anschaffung von drei Schildern, die an den drei meistfrequentierten Ortseingängen im Gemeindebereich aufgestellt werden sollen.

Der Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss zur Erweiterung der Erdaushubdeponie in Seuversholz. Die Deponie wird durch die neuen Baugebiete in Seuversholz und Weigersdorf demnächst an ihre Kapazitätsgrenze stoßen. Mit den Planungen für die Erweiterung Richtung Westen wurde das Ingenieurbüro Siegle aus Nürnberg beauftragt.    

Reine Formsache war die Entwidmung eines Feldweges, der bisher durch das Firmengelände der Firma Schlamp in Seuversholz führte. Die Fläche ist nun in Privatbesitz übergegangen.   

 

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