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Preither Kindergarten wechselt Träger

Ab dem 1.1.2020  wird die Katholische Kindertageseinrichtung Ingolstadt gemeinnützige GmbH die Trägerschaft  für den katholische Kindergarten St. Brigida in Preith übernehmen.
Kindergarten St. Brigida Preith

Information im Pollenfelder Gemeinderat - Entlastung der Kirchenverwaltung

In seiner letzten Sitzung wurde der Gemeinderat Pollenfeld über die geplante Übernahme der Trägerschaft des katholischen Kindergartens St. Brigida in Preith durch die Katholische Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gemeinnützige GmbH informiert. Die Trägerschaft des zweigruppigen Kindergartens, die bisher noch bei der Kirchenstiftung St. Brigida liegt, soll ab 1.1.2020 auf die gemeinnützige GmbH übertragen werden. Der Preither Pfarrer Domvikar Dr. Mmaju Eke begründete die Entscheidung mit der dringend notwendigen Entlastung der Kirchenverwaltung. Egid Pfaller, der viele Jahre die finanziellen Angelegenheiten des Kindergartens ehrenamtlich übernommen hatte, wird dies aus Altersgründen künftig nicht mehr durchführen können. Daher hat sich die Kirchenverwaltung nach ausführlichen Gesprächen mit der Diözese für diesen Schritt entschieden. Der Geschäftsführer der Gesellschaft Markus Schweizer bezeichnete die Einrichtung, die 100-prozentige Tochter der Diözese Eichstätt ist, als kirchliche Auffanggesellschaft zur Entlastung der Ehrenamtlichen in den Gemeinden. Sie besteht seit sieben Jahren und hat bisher 17 Trägerschaften für Kindergärten in der Stadt Ingolstadt und elf im Landkreis Eichstätt übernommen. Wie Pfarrer Eke und Schweizer unisono betonten, wird der Wechsel der Trägerschaft keine Auswirkungen für das Personal und die Kindergartenkinder haben. Rechtlich handle es sich um einen Betriebsübergang. Gemeinsames Ziel sei, auch in der Zukunft eine gute katholische Kindertageseinrichtung anzubieten und zu erhalten, in der der Preither Pfarrer Seelsorger bleibe. Von den Gemeinderäten wurde noch angefragt, inwieweit sich Übernahme der Trägerschaft auf die Kindergartengebühren auswirken werde. Hierzu erläuterte Geschäftsführer Schweizer, dass die Verwaltungskosten der eGmbH auf die Kindergartengebühren umgelegt werden müssten. Konkrete Zahlen könnten noch nicht genannt werden. Für das Kindergartenjahr 2019/ 2020 werden sich die Gebühren in jedem Fall noch nicht ändern. Da es sich bei der alten Schule in Preith, in der der Kindergarten St. Brigida untergebracht ist, um ein gemeindliches Gebäude handelt, muss nun die Gemeinde entscheiden, zu welchen Konditionen das Gebäude dem neuen Träger zur Verfügung gestellt wird. Hierüber wird der Gemeinderat in einer der nächsten beraten und abstimmen. Zum Ende des Tagesordnungspunktes bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Wechsler bei der Kirchenverwaltung Preith und insbesondere bei Egid Pfaller für die langjährige ehrenamtliche Arbeit für den Kindergarten St. Brigida.

Im weiteren Verlauf der Sitzung standen einige Entscheidungen über Bauangelegenheiten auf dem Programm, für die das Gremium jeweils grünes Licht erteilte. Das Einvernehmen wurde für den Bauantrag zum An- und Umbau eines Einfamilienhauses zum Zweifamilienhaus in der Römerstraße in Preith erteilt. Ebenso zugestimmt wurde der Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage Am Eisengrübl in Wachenzell. Hierzu war noch eine Freistellung vom Bebauungsplan wegen des geplanten Flachdaches auf der Garage notwendig. Auch für den Bau einer Terrassenüberdachung in der Pfarrer-Lederer-Straße in Preith musste der Gemeinderat die vom B-Plan abweichende Dachneigung absegnen. Das Einvernehmen wurde auch für den Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Koppenzeller Weg und für ein Einfamilienhaus mit Garage am Tittinger Weg jeweils in Pollenfeld erteilt.

Einhellige Zustimmung erntete auch der Antrag des Musikvereins Jura-Blaskapelle Pollenfeld, der am 21. September wieder sein Weinfest in der Bauhofhalle Pollenfeld abhalten möchte. Die Halle kann zu den üblichen Bedingungen genutzt werden.

Positiv wurde auch über den Antrag der Kirchenstiftung Wachenzell zur Bezuschussung der Sanierung der Orgel in der Kirche St. Johannes der Täufer entschieden. Die Gemeinde wird fünf Prozent der tatsächlichen Renovierungskosten übernehmen.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde über die Ersatzbeschaffung von vier Pressluftatmern für die Feuerwehr Pollenfeld beraten. Nach ausführlicher Erläuterung durch den Pollenfelder Kommandanten Werner Strehler, der für eine Neuanschaffung anstatt einer Reparatur und Ersatzteilbeschaffung plädierte, wurde durch das Gremium der Neubeschaffung der Atemschutzgeräte zugestimmt und der Kauf an eine Firma in Wendelstein vergeben.

 

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