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Planungen für die Kläranlage Preith

An acht Stellen muss der Kanal in der Kirchstraße durch Aufgrabungen saniert werden.

Pollenfeld (fsg) Die Planungen für die Sanierung der Kläranlage Preith gehen voran. Bei einem Ortstermin mit dem Klärwärter Thomas Hirschbeck und in der anschließenden Sitzung des Gemeinderates Pollenfeld stellten Alexander Böck und Heinrich Wägemann vom Ingenieurbüro Klos die verschiedenen Planungsvarianten vor. Bei den bestehenden Verhältnissen werden das häusliche Schmutzwasser und das Regenwasser in einer Kanalleitung zur Kläranlage abgeleitet. Dort wird nur der Mischwasserabfluss behandelt. Bei einem Regenereignis wird „überschüssiges“ Abwasser über einen offenen Graben in eine Doline abgeleitet und dort versickert. Für dieses Verfahren ist die wasserrechtliche Genehmigung ausgelaufen. Daher ist künftig eine Behandlung des entlasteten Mischwassers erforderlich und eine Pufferung auf der Kläranlage notwendig, da das entlastete Mischwasser nur noch gedrosselt zur Altmühl abgeleitet werden darf. Wie die Fachleute erklärten, muss in diesem Zusammenhang auch die Kläranlage ertüchtigt werden. Deren wasserrechtliche Erlaubnis läuft zwar noch eine gewisse Zeit, doch die schlechten Werte zwingen zum Handeln. Außerdem ist durch die Umstellung der Mischwasserbehandlung eine neue biologische Stufe erforderlich. Das Ingenieurbüro stellte mit der Nachrüstung eines Scheibentauchkörpers oder dem Neubau einer Belebungsanlage zwei mögliche Varianten und deren jeweiligen Vor- und Nachteile vor. Nach Ansicht der Fachleute wären die höhere Flexibilität bei zukünftig steigender Belastung und die Möglichkeit durch die Neuanlage den Unterhalt zu optimieren Vorteile der Neubauvariante. Vor einer Entscheidung für eine der Varianten will sich der Gemeinderat noch baugleiche Anlagen in näherer Umgebung ansehen. Außerdem ist das Ingenieurbüro beauftragt zu klären, ob Zuschussmöglichkeiten vorhanden sind.

Ebenfalls um Abwasser ging es in einem weiteren Tagesordnungspunkt. Im Rahmen einer Videobefahrung des Abwasserkanals in der Kirchstraße in Pollenfeld wurden Mängel festgestellt, die behoben werden müssen. Bei der Vorstellung des Sanierungskonzeptes teilte Ingenieur Wägemann dem Gremium mit, dass diese Mängel an acht Stellen nur durch Aufgrabungen der Ortsstraße zu beheben sind. Die Kosten für die Sanierung werden rund 40.000 Euro betragen.

Durch eine Änderung im Umsatzsteuerrecht werden die Gemeinden für Einnahmen aus privatrechtlichen Tätigkeiten ab dem nächsten Jahr umsatzsteuerpflichtig. Der Gesetzgeber gibt den Kommunen jedoch die Möglichkeit die Altregelung bis zum 31.12.2020 beizubehalten. Von diese Option macht die Gemeinde Pollenfeld gebrauch. Der Gemeinderat beauftragte Bürgermeister Wolfgang Wechsler die dazu notwendige Erklärung bis Ende des Jahres gegenüber dem Finanzamt abzugeben.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung bewilligte der Gemeinderat einen Zuschuss zur Sanierung der Glockenanlage der St. Andreas-Kirche in Weigersdorf in Höhe von zehn Prozent der tatsächlichen Gesamtkosten. Aus dem Antrag der Kirchenstiftung Weigersdorf geht hervor, dass diese auf 38.000 Euro geschätzt werden.

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