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Nahwärmenetz für Schlaggrub in Debatte

Im Friedhof der Weigersdorfer Filialkirche St. Andreas ist im Jahr 2020 die Schaffung von fünf Einzelurnengräber geplant.
St. Andreas in Weigersdorf

Gemeinderat von Pollenfeld informierte sich und will bald entscheiden - Urnengräber für Weigersdorf

In seiner jüngsten Sitzung erhielt der Gemeinderat Pollenfeld weitere Informationen über ein mögliches Nahwärmenetz für das geplante Neubaugebiet „Schlaggrub II“ in Pollenfeld. Bürgermeister Wolfgang Wechsler hatte dazu Diplomingenieur Johannes Heinze von der Firma N-ERGIE eingeladen. Heinze stellte ein Konzept vor, wie eine Versorgung für das Baugebiet mit 39 Einfamilienhäusern, zwei Mehrfamilienhäusern und einem großen Gebäude für betreutes Wohnen mit Tagespflege, mit einer Pellets-Zentralheizung, aus seiner Sicht zu verwirklichen wäre. Die anschließende Diskussion im Gremium verlief durchaus kontrovers. Da eine Erschließung des Wohngebietes noch heuer geplant ist, wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen eine Grundsatzentscheidung herbeiführen, inwieweit eine zentrale Wärmeversorgung für alle potentiellen Anschlussnehmer, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile, weiter verfolgt werden soll.

Für den gemeindlichen Friedhof in Weigersdorf wurde der Bedarf an Urnengräbern angemeldet. Der Gemeinderat beschloss dem Vorschlag des Bürgermeisters zu folgen und im nordwestlichen Teil des Friedhofes fünf Einzelurnengräber vorzusehen. Über die Größe der Grabfelder wird im Rahmen der Änderung der Friedhofssatzung entschieden werden.

Im Weiteren hatte der Gemeinderat über einen Antrag von Martin Pfaller aus Seuversholz zu entscheiden. Er beantragte, dass der entlang der Umgehungsstraße in Seuversholz geschotterte Parallelweg zu seinen Stallgebäuden auf einer Breite von drei Metern asphaltiert werden soll. Der Antragsteller bot an, sich mit zehn Prozent an den Gesamtkosten zu beteiligen. Bei einem möglichen Ausbau des Weges im Rahmen der Flurneuordnung hätte die Gemeinde ein Viertel der Kosten zu tragen. Da die Gemeinde durch die Beteiligung des Antragstellers nur noch fünfzehn Prozent zu tragen hat und mittelfristig eine Nutzung als Radweg sowieso vorgesehen ist, segnete das Gemeindegremium den Antrag einhellig ab.

Für folgende zwei Bauanträge aus dem Ortsteil Preith erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen. Im Birkenlohweg 10 soll ein Doppelhaus mit zwei Garagen und zwei Stellplätzen errichtet werden. Am Griesweg 6 sind die Errichtung eines Zwerchgiebels und der Anbau einer Dachgaube an einem bestehenden Einfamilienhaus geplant.

Zu beschließen war auch über Anträge des Gemeindekämmerers. Er schlug vor, die Hebesätze für die Grundsteuer A und B auch für das Haushaltsjahr 2020 auf jeweils 350 v.H. festzulegen. Da gegenüber dem Vorjahr keine Änderung eintritt, werden auch keine Grundsteuerbescheide fällig. Des Weiteren schlug er vor, den Zinssatz für die Ermittlung der zu buchenden kalkulatorischen Zinsen auch für das Rechnungsjahr 2020 mit 0,6 v.H. beizubehalten. Beiden Verwaltungsvorlagen stimmte das Gremium zu.

Zustimmung erntete auch der Antrag der Grundschule Pollenfeld auf Bezuschussung einer Theaterfahrt nach Ingolstadt für alle Klassen. Die Gemeinde wird die Kosten für die Busfahrt übernehmen.

Die ausgeschriebenen Pflasterarbeiten für den Friedhof in Wörmersdorf werden an eine Gartenbaufirma aus Wintershof vergeben, die das günstigste Angebot abgegeben hatte.

In einer der letzten Sitzungen hatte ein Gremiumsmitglied den Kauf einer weiteren Geschwindigkeitswarnanlage beantragt. Nach der Einholung von Angeboten, musste der Gemeinderat über die Anschaffung entscheiden. Mit nur einer Stimme Mehrheit wurde der Kauf einer Anlage in Kostenhöhe von zirka 2.500 Euro beschlossen. Über die Kreisverkehrswacht kann ein Zuschuss von 500 Euro beantragt werden.

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