Haushaltsplan verabschiedet

30. Juni 2016 : 2,7 Millionen Euro werden alleine für Grundstückskäufe und die Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten benötigt.

Pollenfeld (fsg) Die geplanten Investitionen der Gemeinde Pollenfeld im Haushaltsjahr 2016 in Höhe von fast 4,8 Millionen Euro werden voraussichtlich nicht ohne die Auflösung von Rücklagen und die Aufnahme eines Kredites möglich sein. Dies berichtete der stellvertretende Kämmerer Simon Diermeier bei der Vorstellung des Haushaltes dem Pollenfelder Gemeinderat. Dieser stimmte dem Zahlenwerk trotzdem mit einer Gegenstimme fast geschlossen zu. 2,7 Millionen Euro werden alleine für Grundstückskäufe und die Erschließung von Baugebieten in Preith und Weigersdorf und die Erweiterung des Gewerbegebietes in Preith benötigt. Investitionen, die sich Bürgermeister Wechsler zu folge, aufgrund der guten Nachfrage bald wieder amortisieren dürften. Mit fast 1,2 Millionen Euro ist die Gemeinde an der Erweiterung und Sanierung des Kindergartens Marienheim in Pollenfeld beteiligt. Weitere größere Posten im Vermögenshaushalt schlagen heuer für den Kauf eines Kommunaltraktors (116.000 Euro) die Breitbanderschließung (122.000 Euro) und den Radweg vom Gewerbegebiet Richtung Lüften (170.000 Euro) zu Buche. Auch für die Erweiterung des Kindergartens St. Brigida in Preith, den Abschluss der Sanierung des Friedhofs und den Neubau der Aussegnungshalle in Wachenzell und die anlaufende Sanierung der Kläranlage Preith, müssen Gelder bereitgestellt werden.

Der Verwaltungshaushalt der Gemeinde Pollenfeld schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 3.959.350 Euro ab (Vorjahr: 3.720.300 Euro). Laut Kämmerer entwickelt sich die Finanzkraft der Gemeinde in Bezug auf Steuern, Zuschüsse und Umlagen weiter positiv. Bei den Schlüsselzuweisungen ist für 2016 mit 653.350 Euro (543.100 Euro) eine deutliche Steigerung zu erwarten. Den größten Einnahmeposten stellt der Einkommensteueranteil mit 1,43 Millionen Euro dar. Die Einnahmen für die Grundsteuer A und B bleiben bei unveränderten Hebesätzen von 350 von Hundert mit zusammen 240.000 Euro relativ konstant. Die Gewerbesteuereinnahmen wurden mit 640.000 Euro vorsichtig geschätzt. Mit über 1 Million Euro stellt die Kreisumlage den Löwenanteil bei den Ausgaben des Verwaltungshaushalts dar. Die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft Eichstätt steigt auf 260.200 € (Vorjahr: 231.500 Euro). Die Gewerbesteuerumlage bleibt mit 147.000 relativ konstant. Für das Jahr 2016 können 482.650 Euro vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zugeführt werden. Auch in der Finanzplanung bis 2019 sind konstante Zuführungen von jährlich über 400.000 Euro vorgesehen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt informierte Bernhard Scholz vom Amt für ländliche Entwicklung über die Flurneuordnung in Seuversholz. Für die Gemeinde geht es insbesondere um die Kostenbeteiligung für den Ausbau von einigen Feldwegen mit einer Asphalttragschicht. Da die Realisierung erst im Jahr 2017 vorgesehen ist wurde eine Entscheidung darüber vertagt.

Die DJK Pollenfeld wird sein Sportheim mit einem Gebäude für Umkleidekabinen, Duschen, und Toiletten und ein zusätzliches Gebäude für die Unterbringung von Trainings- und Pflegegeräten erweitern (wir berichteten). Der Gemeinderat erteilte für das Bauvorhaben das Einvernehmen.

Für die Restaurierung der Maibaumtafeln in Wachenzell wurden der dortigen Freiwilligen Feuerwehr 50 Euro zugesagt. Die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Eichstätt e.V. wird mit 200 Euro bezuschusst.

Der Auftrag für die Außentreppe aus Metall für den Kindergarten Preith, die als Notausgang für die zusätzliche Gruppe im Obergeschoss benötigt wird, wurde an eine Firma aus der Gemeinde Kipfenberg vergeben. Bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres müssen die Arbeiten erledigt sein.

Bürgermeister Wechsler gab ein Schreiben der Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Eichstätt zur Kenntnis, die von der Gemeinde gebeten wurde, zur Sicherheit des Schulweges an der Hauptstraße in Pollenfeld, auf Höhe der Fichtengasse und des Polowegs, Stellung zu nehmen. Insbesondere geht es um die dort befindliche Querungsstelle. Nach Ansicht der Fachbehörde entspricht die Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel mit ihrer Tiefe von zwei Metern den gesetzlichen Anforderungen und ist für Fußgänger ausreichend. Auch die Sichtweiten in beide Richtungen sind gut. Sofern trotzdem Handlungsbedarf gesehen wird, wurde vom Landratsamt auf die Möglichkeit von Schulweghelfern hingewiesen.

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