Gemeinde Pollenfeld Gemeinde Pollenfeld
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Götzelshard
Dorfplatz in Preith
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Hirsche bei der Ziegelhütte in Seuversholz
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Sornhüll

Die Gunst der Stunde genutzt

Nach dem Durchschneiden des obligatorischen Bandes fuhren die Gäste zusammen mit den Kindern mit den Fahrrädern von Pollenfeld nach Preith. Die Ehrengäste von links: Elena Merk und Lutz Mantel vom Staatlichen Straßenbauamt, stellvertretende Landrätin Rita Böhm, Bürgermeister Wolfgang Wechsler, Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel, Bezirksrat Reinhard Eichiner, Oberbürgermeister Andreas Steppberger sowie die Pfarrer Arnold Manuk und Dr. Majiu Eke
Radwegeinweihung am 17.7.18

Neuer Rad- und Gehweg zwischen Pollenfeld und Preith eingeweiht

Vier Kilometer neuen Radweg kann man ganz unterschiedlich interpretieren: Für Pollenfelds Bürgermeister Wolfgang Wechsler ist er „wieder ein neues Stück an Lebensqualität“, für die Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel „eine Maßnahme, die zwei Ortsteile und deren Menschen noch näher zusammenbringt“ und für die stellvertretende Landrätin Rita Böhm „ein Sprung nach vorne, was die Radwege im Landkreis Eichstätt angeht“. Tatsache ist, dass der neue Rad- und Gehweg zwischen Pollenfeld und Preith entlang der Staatsstraße am Dienstag offiziell für den Verkehr freigegeben und durch Pfarrer Arnold Manuk feierlich eingeweiht wurde.

Neben den oben genannten, konnte Bürgermeister Wechsler auch den Preither Pfarradministrator Dr. Majiu Eke, Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger als Vertreter der Nachbarkommune, Bezirksrat Reinhard Eichiner, Altbürgermeister Willibald Schneider, zahlreiche Gemeinderäte, die Rektorin der Grundschule Birgit Keil und Willi Wittmann von der Verwaltungsgemeinschaft Eichstätt begrüßen. Das Staatliche Bauamt Ingolstadt war durch Amtsleiter Lutz Mandel, Baurätin Elena Merk und dem zuständigen Bauleiter Andreas Scheinbacher vertreten.

Wechsler freute sich, dass die beiden Ortschaften Pollenfeld und Preith wieder etwas näher zusammengerückt sind. „Der Trend zur gemütlichen oder auch sportlichen Fortbewegung mit dem Fahrrad ist weiterhin im Kommen. Er prägt nicht nur die Beschäftigung im Urlaub, sondern auch das Freizeitverhalten nach der Arbeit und am Wochenende“, so Wechsler. Dies hat nach den Worten des Bürgermeisters die Gemeinde Pollenfeld schon sehr früh erkannt und auch diesen nun vierten Geh- und Radweg als Verbindung zwischen den Ortsteilen beantragt. „Herausgekommen ist dieses gelungene Gemeinschaftsprojekt, von dem Jung und Alt noch Jahrzehnte profitieren können“.

In die gleiche Kerbe schlug auch Lutz Mandel vom Staatlichen Bauamt, der erzählte, dass dieser Radweg eigentlich gar nicht im Förderprogramm der Staatregierung für Radwege an Staatsstraßen vorgesehen war. Eine andere Maßnahme im Landkreis war nicht so gelaufen wie geplant. Bürgermeister Wechsler hatte aus Eigeninitiative die Gunst der Stunde genutzt und den Grundstückserwerb abgeschlossen und danach gemeldet, dass man den Radweg nun eigentlich bauen könnte. Das Straßenbauamt stimmte dem zu, sodass die Einweihung heute möglich sei. Mantel zollte dem Bürgermeister dafür großes Lob. „So agieren nicht alle Gemeinden“. Der Bau des knapp vier Kilometer langen Geh- und Radweges, der parallel zum Neubau der Staatsstraße entstand, sei in knapp dreimonatiger Bauzeit durch die Firma Puschbau fertiggestellt worden. Dabei sind 11.800 Quadratmeter oder 3.100 Tonnen Asphalt eingebaut worden. Die Baukosten betrugen 350.000 Euro, die vom Freistaat Bayern getragen wurden. Er dankte ausdrücklich auch den Grundstückseigentümern, die ihren Grund und Boden für dieses Projekt und damit dem Wohl der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt haben.

Nach der Segnung durch Pfarrer Manuk und dem obligatorischen Zerschneiden des weißblauen Bandes, machten sich nicht nur viele Ehrengäste, sondern auch zahlreiche Kinder mit ihren Fahrrädern auf die Strecke Richtung Sportheim Preith, wo alle zur Belohnung mit einem Eis erwartet wurden.

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